Spring Awakening
Premiere: 30.12.2011, emma-theater Osnabrück
"Es gib keine zweite Chance für eine erste Erfahrung"
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Kulturhaus Tecklenburg am 30.03.2012

Nach dem gleichnamigen Drama von Frank Wedekind
Musik: Duncan Sheik
Buch und Liedtexte: Stevan Sater
Deutsche Fassung: Nina Schneider
Regie: Prof. Sascha Wienhausen
Regieassistenz: Britt Löwenstrom
Musikalische Leitung: Martin Wessels-Behrens
Choreografie: Brady Harrison
Choreografische Assistenz: Laura Trompetter
Kostüme: Susan Lock
Bühnenbild: Theater Osnabrück, Sascha Wienhausen
Ton: Daniel Johle
Licht: emma-theater
Melchior – Jürgen Brehm
Moritz – Marcel Kaiser / Matthias Meffert
Wendla – Elena Otten
Ilse – Agnetta Hanappi / Alina Ahrens
Hänschen, Reinhold – Mathias Knaab
Georg, Rupert – Cihan Demir / Yannik Gräf
Martha - Rosalie Becker / Frauke Strohbecke
Ernst, Albrecht – Christian Bindert / Yannik Gräf
Otto, Dieter – Mathias Meffert / Michael Przewodnik
Thea - Hannah Noack / Ann-Marie Gindner
Anna - Lisandra Bruhns / Désirée Burger
Double Ilse – Laura Trompetter
Double Moritz – Yannik Gräf
Frau Bergmann, Fräulein Knüppeldick, Frau Gabor, Frau Bessell, Fräulein Großbüstenhalter - Judith Behrens / Judith Kroll
Herr Sonnenstich, Herr Knochenbruch, Herr Gabor, Herr Stiefel, Herr Rilow, Herr Neumann, Pastor Kaulbach, Doktor von Brausepulver, Schmidt - Michael Dreier
Inhalt
Das Musical „Spring Awakening“ erzählt vom Erwachsenwerden. Es erzählt von erwachender Sexualität aber auch vom Konflikt zwischen Eltern und Kindern. Von dem missglückten Versuch die erwachenden Gedanken und Gefühle durch strenge Erziehung in geordnete Bahnen zu lenken. Es erzählt aber auch von dem Zauber und dem Unglück dieser Zeit.
Deutschland 1891, irgendwo in einer kleinen Stadt erleben die Schüler Wendla Bergmann, Melchior Gabor und Moritz Stiefel die aufregenden Turbulenzen des Erwachsenwerdens.
Der Primus der Klasse „Melchior“ ist vom Geist der Aufklärung beflügelt. Sein bester Freund Moritz, durchdrungen von selbstzerstörerischer Besessenheit, schafft das Pensum in der Schule nicht.
Wendla will von ihrer Mutter aufgeklärt werden, erhält aber nur Ausflüchte als Antwort. Mit ihrer generellen Neugier auf sexuelle Themen und ihren gezielten Fragen werden alle von ihren Eltern und Lehrern allein gelassen. Als Melchior und Wendla ihre Liebe entdecken, geraten die Jugendlichen in ein verhängnisvolles Fahrwasser. Wendla wird schwanger.
Moritz kann mit dem Gefühl seine Eltern enttäuscht zu haben nicht leben und setzt seinem Leben ein Ende. Wendlas Mutter will den Skandal vermeiden und die Schwangerschaft ihrer Tochter vertuschen. Wendla stirbt während der Abtreibung.
An der Schule sucht man, aus Angst davor, durch „ein hohes Kultusministerium für das hereingebrochene Unglück“ zur Verantwortung gezogen zu werden, die Schuld am Selbstmord von Moritz bei Melchior. Aufgrund seiner aufrührerischen Schriften eine Disziplinarkonferenz einberufen.
Melchior wird in eine Korrektionsanstalt geschickt.
Zum Musical
Uraufgeführt wurde Frühlings Erwachen nach 5-jähriger Entwicklungsarbeit im Mai 2006 am so genannten „Off-Broadway“. Im Dezember des gleichen Jahres wechselte das Stück zum Eugene O’Neill Theater am Broadway und erhielt herausragende Kritiken sowie acht Tony Awards (u.a. bestes Musical, Beste Musik, Bestes Buch, Beste Texte, beste Choreografie), vier Drama Desk Awards und einen Grammy für das beste Musical Album.
Die Musik ist modern. Rock und Pop-lastig hat das Musical die zeitgemäße Interpretation dieses immer noch revolutionären Stückes geschafft.