Spring Awakening

Premiere: 30.12.2011, emma-theater Osnabrück

"Es gib keine zweite Chance für eine erste Erfahrung"

 

Eine Produktion der Hochschule Osnabrück

in Zusammenarbeit mit der German Musical Academy und dem Theater Osnabrück

Jetzt Karten für das Theater Minden am 16.03. sichern!!!

 oder

Kulturhaus Tecklenburg am 30.03.2012

 

Nach dem gleichnamigen Drama von Frank Wedekind

Musik: Duncan Sheik

Buch und Liedtexte: Stevan Sater

Deutsche Fassung: Nina Schneider

Regie: Prof. Sascha Wienhausen

Regieassistenz: Britt Löwenstrom

Musikalische Leitung: Martin Wessels-Behrens

Choreografie: Brady Harrison

Choreografische Assistenz: Laura Trompetter

Kostüme: Susan Lock

Bühnenbild: Theater Osnabrück, Sascha Wienhausen

Ton: Daniel Johle

Licht: emma-theater

 

Melchior – Jürgen Brehm

Moritz – Marcel Kaiser / Matthias Meffert

Wendla – Elena Otten

Ilse – Agnetta Hanappi / Alina Ahrens

Hänschen, Reinhold – Mathias Knaab

Georg, Rupert – Cihan Demir / Yannik Gräf

Martha - Rosalie Becker / Frauke Strohbecke

Ernst, Albrecht – Christian Bindert / Yannik Gräf

Otto, Dieter – Mathias Meffert / Michael Przewodnik

Thea - Hannah Noack / Ann-Marie Gindner

Anna - Lisandra Bruhns / Désirée Burger

Double Ilse – Laura Trompetter

Double Moritz – Yannik Gräf

Frau Bergmann, Fräulein Knüppeldick, Frau Gabor, Frau Bessell, Fräulein Großbüstenhalter - Judith Behrens / Judith Kroll

Herr Sonnenstich, Herr Knochenbruch, Herr Gabor, Herr Stiefel, Herr Rilow, Herr Neumann, Pastor Kaulbach, Doktor von Brausepulver, Schmidt - Michael Dreier

 

 

Inhalt

Das Musical „Spring Awakening“ erzählt vom Erwachsenwerden. Es erzählt von erwachender Sexualität aber auch vom Konflikt zwischen Eltern und Kindern. Von dem missglückten Versuch die erwachenden Gedanken und Gefühle  durch strenge Erziehung in geordnete Bahnen zu lenken. Es erzählt aber auch von dem Zauber und dem Unglück dieser Zeit.

Deutschland 1891, irgendwo in einer kleinen Stadt erleben die Schüler Wendla Bergmann, Melchior Gabor und Moritz Stiefel die aufregenden Turbulenzen des Erwachsenwerdens.

Der Primus der Klasse „Melchior“ ist vom Geist der Aufklärung beflügelt.  Sein bester Freund Moritz, durchdrungen von selbstzerstörerischer Besessenheit, schafft das Pensum in der Schule nicht.

Wendla will von ihrer Mutter aufgeklärt werden, erhält aber nur Ausflüchte als Antwort. Mit ihrer generellen Neugier auf sexuelle Themen und ihren gezielten Fragen werden alle von ihren Eltern und Lehrern allein gelassen. Als Melchior und Wendla ihre Liebe entdecken, geraten die Jugendlichen in ein verhängnisvolles Fahrwasser. Wendla wird schwanger.

Moritz kann mit dem Gefühl seine Eltern enttäuscht zu haben nicht leben und setzt seinem Leben ein Ende. Wendlas Mutter will den Skandal vermeiden und die Schwangerschaft ihrer Tochter vertuschen. Wendla stirbt während der Abtreibung.

An der Schule sucht man, aus Angst davor, durch „ein hohes Kultusministerium für das hereingebrochene Unglück“ zur Verantwortung gezogen zu werden, die Schuld am Selbstmord von Moritz bei Melchior. Aufgrund seiner aufrührerischen Schriften eine Disziplinarkonferenz einberufen.

Melchior wird in eine Korrektionsanstalt geschickt.

 

Zum Musical

Uraufgeführt wurde Frühlings Erwachen nach 5-jähriger Entwicklungsarbeit im Mai 2006 am so genannten „Off-Broadway“. Im Dezember des gleichen Jahres wechselte das Stück zum Eugene O’Neill Theater am Broadway und erhielt herausragende Kritiken sowie acht Tony Awards (u.a. bestes Musical, Beste Musik, Bestes Buch, Beste Texte, beste Choreografie), vier Drama Desk Awards und einen Grammy für das beste Musical Album.

Die Musik ist modern. Rock und Pop-lastig hat das Musical die zeitgemäße Interpretation dieses immer noch revolutionären Stückes geschafft.